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> Firewall - Was verwendet Ihr?
helpy
Beitrag 07.04.2004 - 10:35
Beitrag #1


;-)
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Hallo,

Aus gegebenen Anlass die Frage an Euch:

=> Verwendet Ihr eine FireWall?
=> Wenn ja, welche?
=> Welche Erfahrungen habt Ihr gemacht?

cu, helpy
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harlequin
Beitrag 07.04.2004 - 11:28
Beitrag #2


DELETE FROM users WHERE search_count < 1
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Im Moment keine...

Zuhause habe ich kein Internet und hier in der Firma ist das interne vom externen (wie wir gerne sagen 'scharfen') Netz getrennt.
Dadurch kommen bei mir nur die notwendigen Ports durch (FTP, HTTP, etc.).
Alles weitere ist auf Linux Basis.
Würde jetzt gerne noch mehr erzählen, aber solche Infos sind immer sehr einladend... wink.gif

Sonst habe ich meist Smoothwall verwendet (@home)... Dieses Klicki Bunti Windows Zeug mag ich nicht, vor allem am Anfang, diese lässtigen Popups, ob diese oder jene Anwendung ins Netz darf, etc...

:-)

have fun!
Lars
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Andreas
Beitrag 07.04.2004 - 11:29
Beitrag #3


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"Mentor FR4" Hardware DSL-Router mit integrierter Firewall.

Bin sehr zufrieden. Blockt offensichtlich zuverlässig alles von außen, einfach zu konfigurieren und läuft monatelang ohne zu mucken.

Vorher hatte ich "Tiny Personal Firewall" und noch früher "AT Guard" ...

Grüße

Andreas
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Netizen
Beitrag 07.04.2004 - 14:00
Beitrag #4


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ZITAT
Aus gegebenen Anlass die Frage an Euch:

=> Verwendet Ihr eine FireWall?

Kommt drauf an, wie Du Firewall definierst. Normalerweise ist eine Firewall kein Stückchen Software, sondern ein Konzept, zu dem weit mehr gehöhrt als nur ein spezielles Programm.

ZITAT
=> Wenn ja, welche?

Jedenfalls keine Personal Firewall, da ich sowas für den größten Schmu halte. Wirklichen Schutz bieten sie nicht, sondern wiegen die Benutzer höchstens in einem trügerischen Sicherheitsgefühl.

Mein Arbeitsrechner hat weder irgendeine "Firewall" noch einen Virenscanner drauf. Allerdings läuft nebenan auf einer Linuxbox ein iptables-Paketfilter, der sämtliche ein- und ausgehenden Ports sperrt bzw. selektiv freigibt.

Gruß
n!
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Conny
Beitrag 07.04.2004 - 15:44
Beitrag #5


Kommt Zeit, kommt Rat, kommt Conrad!
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Hallo Helpy
ZITAT
=> Verwendet Ihr eine FireWall?


Nein, verwende keine.
Ist mir zu lästig, immer die Frage ob was darf oder nicht!
Ausserdem die gebotene Sicherheid ist relativ...

Virenscanner und Spamfilter ja, und weitere Proggies die checken ob sich ungefragt was am system ändert. (Trojan check, Ad aware, etc.)
Die lasse ich regelmäßig über mein System laufen, so bleibt alles auch sauber.

cu
Conny
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Gast_Dakar_*
Beitrag 07.04.2004 - 22:27
Beitrag #6





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Tach... biggrin.gif

Nun ja, bisweilen habe ich die Sache auch immer sehr lässig gesehen. Nix Firewall, Virenscanner 1 x mal im Monat aktualisiert aber nicht drüberlaufen lassen und überhaupt, macht den Rechner nur langsam.

Nachdem ich nun ein Woche mit 5 x format c: hinter mir habe (Kommentare verbitte ich mir!), trüge ich mich nun in der scheinbaren Sicherheit von Zonelabs und Norton. Was soll ich sagen? Alle Daten waren futsch. :?

In diesem Sinne - Safety first! :|

PS: Vielleich noch die Ursache - Mr. Blaster Worm und seine Kumpels. sad.gif
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db
Beitrag 07.04.2004 - 22:44
Beitrag #7


hdb
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Hallo Helpy,

ich kann Dir nur zu einem Hardware-Router raten. Alle Softwarelösungen auf einem Rechner sind nichts weiter als Kosten für eine trügerischen Sicherheit.

Weil Anwender häufig Probleme nach der Installation solcher Programm haben, muss ich manchmal sowas auch testen. Z.B. Norton Internet Security. Es macht wenige Freude, zu sehen wie ein Freewaretool dessen Schutz einfach umgeht. :-)

Im Test hatte ich noch Zonealarm, Panda und BlackICE.

Dann noch eine hämische Bemerkung zu den Linux-Fans, die sich so sicher glauben! Bis vor einigen Monaten wurde ein Trojaner mit Linux ausgeliefert, lag im Sourcecode vor und ihr habt es nicht einmal bemerk. Kost' ja nix! :-)
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Gast_Dakar_*
Beitrag 08.04.2004 - 0:21
Beitrag #8





Gäste






Was ist ein Hardware-Router ?
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Andreas
Beitrag 08.04.2004 - 2:11
Beitrag #9


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ZITAT
Was ist ein Hardware-Router ?
Z.B. der von mir genannte "Mentor FR4" (wobei das wirklich LowLevel Budget ist). Ein kleiner Kasten - meist auch gleich ein Hub oder Switch - der die Verbindung zum Internet herstellt und mehrere Rechner miteinander vernetzt.
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Ede
Beitrag 08.04.2004 - 7:52
Beitrag #10


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ZITAT
Hallo Helpy,

ich kann Dir nur zu einem Hardware-Router raten. Alle Softwarelösungen auf einem Rechner sind nichts weiter als Kosten für eine trügerischen Sicherheit. 

Weil Anwender häufig Probleme nach der Installation solcher Programm haben, muss ich manchmal sowas auch testen. Z.B. Norton Internet Security. Es macht wenige Freude, zu sehen wie ein Freewaretool dessen Schutz einfach umgeht. :-) 

Im Test hatte ich noch Zonealarm, Panda und BlackICE.

Dann noch eine hämische Bemerkung zu den Linux-Fans, die sich so sicher glauben! Bis vor einigen Monaten wurde ein Trojaner mit Linux ausgeliefert, lag im Sourcecode vor und ihr habt es nicht einmal bemerk. Kost' ja nix! :-)


... und, meinst du ein Hardwarerouter ist etwas anderes als ein Router unter Linux, der auf einem alten Rechner läuft?
Das ist Software auf Hardware, die einfach mieser zu bedienen ist! Du kannst daran als Anwender gerade vielleicht mal ein paar Optionen einstellen und das war's dann, außer du arbeitest bei der Firma und hast das nötige Know-How :wink:

Ich hatte die Symantec Internet-Security als 'Beigabe' auf meinem Notebook. Hat mich bisher nicht überzeugen können!
Verlangsamt das System immens.
Wer weiß was er tut, braucht das nicht!
Einen einigermaßen guten Virenscanner, ein gescheites Mailprogramm (kein Ausguck), regelmäßige Windows-Updates, eventuell einen guten Spamfilter (schaut euch mal ISSB Spam Trash an auf www.issb.de) und gut.

Der Trojaner wurde nicht mit 'Linux' ausgeliefert. Linux ist eigentlich nur der Kernel. Ich weiß nicht mehr genau in welchem Tarball er drin war aber es war ein Programm das nicht direkt mit der Internetverbindung zu tun hatte außerdem wurde sofort ein Update zur Verfügung gestellt (innerhalb von 2 Tagen soweit ich mich erinnere).
Kein einziger vernünftiger Linuxadmin glaubt gegen Gefahren geschützt zu sein.
Der Unterschied zwischen Linux und Win ist einfach: Linuxer kennen zum Großteil ihr System viel besser, können viel eher in das System eingreifen um was zu ändern. In einen Windowskernel kannst du nicht eingreifen sondern nur warten bis sich MS bequemt die eigebauten :wink: Fehler durch neue zu ersetzen.

Sorry für das 'flame' aber du hast es ja nicht anders gewollt tongue.gif
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db
Beitrag 08.04.2004 - 9:02
Beitrag #11


hdb
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ZITAT
... und, meinst du ein Hardwarerouter ist etwas anderes als ein Router unter Linux, der auf einem alten Rechner läuft?
Das ist Software auf Hardware, die einfach mieser zu bedienen ist! Du kannst daran als Anwender gerade vielleicht mal ein paar Optionen einstellen und das war's dann, außer du arbeitest bei der Firma und hast das nötige Know-How :wink: 


Da gibt es mehr als einen Unterschied. Den gravierendsten will ich Dir aber mal kurz aufzeigen: Kein Client, also auch nicht die Programme auf den Clients haben die Möglichkeit an der Firewall zu manipilieren. Man braucht hier eine differenzierte Betrachtungsweise und kann sich nicht nur auf freizugebende Ports beschränken. (NAT, L2TP, PPtP, IPSec, URL Blocking, MAC Address Filtering und nicht zu vergessen SPI!)

Bei Linux reicht es schon ein Script einzuschmuggeln.

Den Trojaner unter Linux gab es. Du weißt zwar nicht genau um was es ging, dafür weißt Du aber gut Bescheid. :-) Sicher gab es nach wenigen Tagen einen Patch, nachdem der Trojaner ewige Zeiten mit geliefert wurde.

Sicher, Linux-Anwender kennen sich besser mit dem OS aus, deshalb vertreiben SUSE usw. ja auch nur den Kernel.


So, zurück zum Thema, Helpy hatte ja ein konkretes anliegen.

Ich arbeite mit Routern von Elsa und SMC, die selbstverständlich Plattformunabhängig sind. (Sorry für das 'flame'; Ede, aber du hast es ja nicht anders gewollt :-) )

Ich kann jedem diese "Investition" für einen Hradware-Router nur empfehlen!
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Ede
Beitrag 08.04.2004 - 10:42
Beitrag #12


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ZITAT
Da gibt es mehr als einen Unterschied. Den gravierendsten will ich Dir aber mal kurz aufzeigen: Kein Client, also auch nicht die Programme auf den Clients haben die Möglichkeit an der Firewall zu manipilieren. 
[...]Bei Linux reicht es schon ein Script einzuschmuggeln.


Hab ja geschrieben, daß kein System absolut sicher ist.
Auch bei einem Hardwarerouter werden Gefahrenquellen da sein :wink:

ZITAT
Den Trojaner unter Linux gab es. Du weißt zwar nicht genau um was es ging, dafür weißt Du aber gut Bescheid. :-) Sicher gab es nach wenigen Tagen einen Patch, nachdem der Trojaner ewige Zeiten mit geliefert wurde.
Meintest du:
ZITAT
In die kommende Version des Linux-Kernels sollte ein Trojaner eingeschmuggelt werden.
Die Tätigkeit des bisher Unbekannten fiel jedoch innerhalb eines Tages auf.
wink.gif

Ansonsten versteckst du dich ja auch hinter dem lapidaren Satz:
Bis vor einigen Monaten wurde ein Trojaner mit Linux ausgeliefert...

Auch Cisco mußte schon die Software Ihrer Hardwarerouter updaten, weil ein gefährliches Sicherheitsloch drin war :wink:

ZITAT
Sicher, Linux-Anwender kennen sich besser mit dem OS aus, deshalb vertreiben SUSE usw. ja auch nur den Kernel
.

Na ich geh einfach mal von mir aus:
Eigentlich war ich nur Anwender (Windows und gut!)
Dann hab ich mich für Linux angefangen zu interessieren und Probleme gehabt.
Also mußte ich mich damit auseinandersetzen.
Was ich dabei über TCP/IP etc. gelernt habe, hab ich unter Windows nicht mal mitgekriegt, daß es das gibt.

Außerdem braucht SuSE den Kernel nicht vertreiben, den gibts kostenlos bei kernel.org.

Na Hauptsache du fühlst dich sicher hinter deinem Hardwarerouter.
Have fun!
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db
Beitrag 08.04.2004 - 10:54
Beitrag #13


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Tja, Ironie ist nicht Deine Stärke. Deshalb gingen meine Tipps bezüglich SUSE Kernel und Plattformunabhängigkeit der Router auch voll an Dir vorbei. :-)

Übrigens, ich arbeite mit Linux und Windows, was meine Lernbereitschaft nicht beeinflusst, die hat mir die Natur so mitgegeben. STACKS unter Windows sind mir nicht neu.

Zu dem Trojaner in Linux, bei dem es sich nicht um das von Dir beschriebene Problem handelt, will ich mit voller Absicht keine näheren Angaben machen. Für die Linux-Gemeinde ganz sicher keine Neuigkeit die ich da verbreite.

So, nun kommen wir mal wieder zurück zum Thema. Helpy fragt welche Router man hier so verwendet. Ich haben meine Antwort gegeben.

Über absolute Sicherheit diskutiere ich nicht.
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Ede
Beitrag 08.04.2004 - 11:02
Beitrag #14


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BTW:

Den Trojaner den ich meinte war 6 Tage in einem Sendmail-Tarball.
Der wurde aber nur aktiv, wenn man als root die Software kompiliert und installiert.
Nicht wenn man das Ganze richtig macht:
Nämlich als USER kompilieren und dann die Software als root installieren.
Hintergrund: beim configure-Prozess wurde der Ablauf geforkt in den Trojaner welcher dann unter den Rechten des USERs lief, der den configure-Prozess auslöste. Der Trojaner war nur bis zu einem reboot aktiv aber anders als unter Windows, muß man ja nach einer Software-Installation nicht 'rebooten' sonder nur den Dienst neu starten, damit blieb der Trojaner eventuell aktiv.

Man muß halt wie immer wissen was man tut und wie man es tut wink.gif
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Andreas
Beitrag 08.04.2004 - 11:24
Beitrag #15


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Tatsache ist einfach, dass ein Hardware Router nunmal eine geringere Angriffsfläche bietet. Wo nichts läuft kann nichts angegriffen werden. Absolute Sicherheit gibt es richtigerweise nicht. Aber es hat schon seinen Grund, warum *richtige* Rechenzentren keine "Computer" als externe Firewall einsetzen, sondern "kleine Kistchen" ...

Grüße

Andreas
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db
Beitrag 08.04.2004 - 11:26
Beitrag #16


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ZITAT
BTW:

Den Trojaner den ich meinte war 6 Tage in einem Sendmail-Tarball.
Der wurde aber nur aktiv, wenn man als root die Software kompiliert und installiert.

...

Man muß halt wie immer wissen was man tut und wie man es tut wink.gif


http://www.heise.de/newsticker/meldung/32337
http://www.linux-community.de/Neues/story?storyid=5498
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Gast_garfield_*
Beitrag 10.04.2004 - 16:58
Beitrag #17





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Hab bei mir einen alten rechner mit Linux fertig gemacht, und lasse die IPtables laufen. Für MEINE ansprüche reicht es... außerdem kann man den rechner dann auch noch gleich als Print-Server und File-Server brauchen.

Nun zu den Überlegungen:

1. ein gewartetes Linux-System ist immer sicherer als ein gewartetes Windows-System, da an Linux mehr Leute entwickeln als an Windows. Fehler werden also schneller gefunden und behoben.

2. Hat einer von euch schonmal ein Linux-Virus gefunden? Warum es davon nicht viele gibt? siehe 1.

3. Die meisten Hardware-Router laufen auch über IPtables, also die extra Ausgabe sparen...

4. Die sicherste Firewall sind sowieso 10 cm Luft zwichen Netzwerkkabel und Anschluss

MfG
garfield
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Andreas
Beitrag 10.04.2004 - 17:30
Beitrag #18


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ZITAT
* dann auch noch gleich als Print-Server und File-Server brauchen.
* Fehler werden also schneller gefunden und behoben.
* Die meisten Hardware-Router laufen auch über IPtables, also die extra Ausgabe sparen...

Prima. Auf einer Firewall auch noch andere Dienste anbieten. Sehr gute Idee, so kann man die Hardware vernünftig auslasten.
Es gibt weniger Viren für Linux, weil es schlicht weniger Anwender gibt. Vor allen Dingen gibt es weniger Anwender, die Wert darauf legen, Viren zu programmieren.
Die meisten Hardwarerouter haben allerdings wesentlich weniger Angriffsfläche. Wo kein System läuft, kann auch keins angegriffen werden.

Sorry, aber Deine Ausführungen sind wenig hilfreich wenn es darum geht, ernsthaft über eine "Firewall" nachzudenken. Wie hier schon gesagt, eine "Firewall" ist eigentlich nicht ein Rechner oder eine Blackbox, sondern ein Konzept.

Grüße

Andreas
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i.b.g
Beitrag 10.04.2004 - 17:42
Beitrag #19


Weiss zuviel!!
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Hallo,

also, dass es so wenig Linux-Viren gibt - ich meine gelesen zu haben, dass es welche gibt - liegt sicher nicht an der besonders hohen Sicherheit von Linux, sondern eher daran, dass die Verbreitung von Window$ so enorm hoch ist und es viel attraktiver ist, eine große Masse zu provozieren/schädigen als eine immer noch eher kleine Minderheit. Die "Mühe lohnt" (im negativen Sinne) einfach nicht. Wenn es sich erst richtig "lohnt", wird es auch dort massive Angriffe auf die unzweifelhaft vorhandenen Sicherheitslücken geben. Umso komplexer eine System desto mehr Angriffsfläche wird geboten - auch bei Linux. Dann geht auch dort die Pendelei zwischen Angiff und Abwehr los.
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db
Beitrag 11.04.2004 - 10:31
Beitrag #20


hdb
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Merkwürdig,

hier bricht wie sonst auch immer gleich ein Glaubenskrieg bei einigen Leuten aus.

Es ist für viele Leute vollkommen egal welches OS als besser angesehen wird, denn die Entscheidung welches System man einsetzt fällt häufig am Markt und nicht im eigenen Kopf.

Komsich auch, einige Linuxer glauben, Hardware-Firewalls wären nur für Windows-Rechner. :-)

Warum ich einen meiner Rechner mit den Attacken aus dem Netz beschäftigen soll, diese, wie. z.B. Portscans, starten sobald ich online gehe, vermag ich nicht einzusehen. Die Kosten für einen ordentlichen Router amortisieren sich doch schon über den Strompreis. Sicher, es gibt auch Router die 250 Watt Leistungsaufnahme haben, bei Schlund & Partner oder so. :-)
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Ede
Beitrag 13.04.2004 - 8:35
Beitrag #21


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Hi,

ein Glaubenskrieg liegt mir eigentlich fern.
Ich arbeite an Windowsmaschinen und versuche mich mit Linux.

Ich hab so eine leichte Abneigung gegen einen Hardwarerouter, weil ich da was hinstelle und nicht hineingucken kann :wink:

Dann meine ich Hardwarerouter, die für den privaten Bedarf erschwinglich sind bieten vielleicht (gut da hab ich keine Erfahrung) nicht die Sicherheit, die man sich wünschen würde.

Sicherlich ist es komfortabel, ein kleines Kistchen hinzustellen und einzustöpseln und gut...

Mir ist dabei mulmig zu Mute.
Aber bei dem Pfusch, den ich mit Linux fabrizier auch laugh.gif
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Andreas
Beitrag 13.04.2004 - 9:11
Beitrag #22


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ZITAT
Mir ist dabei mulmig zu Mute.
Aber bei dem Pfusch, den ich mit Linux fabrizier auch  :lol:
Wollte ich gerade sagen! Ich glaube schon, daß man als User u.U. weiß, was man da gerade bei iptables konfiguriert hat. Aber ich bezweifle, dass jeder Linux- (oder Windows-) User genau jeden anderen Dienst und jeden Winkel seines Systems kennt.

Der Vorteil so eines kleinen Kistchens ist u.a. der, dass es nicht so viele Winkel in dem Ding gibt. Keine Winkel = keine Angriffsfläche! So einfach ist das. Klar hat das Ding auch ein Betriebssystem, aber das kennen noch weniger Leute so genau um dort einen Angriff zu starten, wie Leute die Lücken im Linux (oder Windows) Kernel kennen.

So ein Kistchen ist allein deshalb schon sicherer.

Grüße

Andreas
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avenger
Beitrag 13.04.2004 - 12:36
Beitrag #23


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Hi,

ich würde auch zu einem Hardwarerouter raten. Ist meist leicht zu bedienen und hat auch nur wenige Funktionen. Meine pers. Erfahrungen beziehen sich auf Netgear und SMC und bewerte dies als positiv.
Wie schon erwähnt die kleine Box hat keine weiteren Aufgaben als die Verbindung ins Netz herzustellen und dann zu blocken was nicht angefordert wurde. Der Vorteil, das mein Besuch mti seinem Laptop ebenfalls ins Netz kann ist nur ein kleiner aber doch manchmal sehr nützlich.

Nur ein Hinweis wer einen WLAN-Router hat soll bitte die Verschlüsselung einschalten.

Gruss

pgh
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helpy
Beitrag 13.04.2004 - 12:53
Beitrag #24


;-)
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Hallo an alle ...

So, jetzt erstmal ein großes Danke an alle Hinweise und Tipps.

Zur Zeit verwende ich eine FritzCard DSL. Die Norton Personal Firewall habe ich inzwischen deinstalliert ... kurz ZoneAlarm ausprobiert. Z.Zt. läuft für den Internet-Zugang die Software Fritz!DSL (mit integrierter "FireWall" ... keine eingehenden Verbindungen zulassen), aber wahrscheinlich kann das auch umgangen werden ... ist ja "nur" Software.

Bin dabei mich nach einem Hardware-Router umzugucken.

Bleibt noch die Frage, ob ein kombiniertetes Gerät "DSL-Modem/Router" oder ein DSL-Modem + extra Router? Habt Ihr da noch irgendwelche Tipps?

Zur Zeit geht nur mein Arbeits-Rechner ins Internet, deshalb dachte ich vorerst gar nicht an einen HW-Router. Aber wer weiß, wenn die Kids dann größer sind ...

cu, helpy
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amethyst
Beitrag 13.04.2004 - 12:56
Beitrag #25


Kann auf gar keinen Fall einen Videorekorder programmieren!
***

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Hallo Helpy,
beim Hardwarerouter gibt es auch Router, die einen Druckeranschluß haben, was den Vorteil hat, dass, wenn Deine Kids größer sind ;-)) Dein Rechner nicht laufen muss, wenn die Kids drucken wollen.

Gruß Amethyst
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Netizen
Beitrag 13.04.2004 - 16:35
Beitrag #26


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ZITAT
Prima. Auf einer Firewall auch noch andere Dienste anbieten. Sehr gute Idee, so kann man die Hardware vernünftig auslasten.

wink.gif

Es ist die denkbar schlechteste Lösung - aber auch bei mir ist die Situation momentan noch wie oben, sprich Paketfilter und LAN-Dienste auf einer Maschine.

Ich bin noch am überlegen und durchdenken, wie ich das am besten aufteile und in mein Netz integriere. Daß der Paketfilter ausgelagert wird steht fest, fragt sich nur ob Hardwarerouter oder ein weiterer PC. Der sollte dann natürlich möglichst mit passiver Kühlung auskommen (da beide Kisten rund um die Uhr laufen, schlägt sich das ja in der Stromrechnung nieder), eventül auch ohne Platte (booten und logging übers Netz). Und dann braucht die Kiste noch ausreichend Durchsatz, um ggf. auch DSL filtern zu können ...

Ist halt alles nicht so einfach und kostet Zeit.

Gruß
n!
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Gast_Dakar_*
Beitrag 13.04.2004 - 22:10
Beitrag #27





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Hi Andreas

Kannst Du mir mal ein paar Links zu Hardware Routern und/oder Info-Quellen geben.

Danke - Gruss.
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helpy
Beitrag 14.04.2004 - 13:59
Beitrag #28


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Was haltet Ihr von Netgear:[list] 54 MBit/s Wireless ADSL Firewall Router
LAN: 4x 10/100 MBit/s autosensing, Auto Uplink RJ45 Ports

[*]mit MA111 802.11b Wireless USB-Adapter[list]
Für meine Zwecke wohl etwas überdimensioniert. Aber über E-Bay könnte man das Teil DG834GB für max. 140,- EUR bekommen.

cu, helpy
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radyserb
Beitrag 16.04.2004 - 23:03
Beitrag #29


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Hallo,
da kann ich Dir leider nicht weiterhelfen, helpy.
Doch wäre für uns Laien die Beantwortung der Frage interessant: Wireless? Ja oder nein.
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Andreas
Beitrag 18.04.2004 - 18:58
Beitrag #30


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NetGear an sich ist nicht schlecht. Habe ich im Büro eines Freundes auch schon eingerichtet. Sogar einen WLAN DSL Router. Das läuft.

Ich würde - wo möglich - aber immer 'ne normale Strippenverbindung vorziehen! Sicherheit und so. Bei uns im Büro kommt WLAN nicht in Frage blush.gif

Grüße

Andreas
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helpy
Beitrag 18.04.2004 - 20:10
Beitrag #31


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Der Router, den ich im Auge habe, hat auch 4 LAN Ports und das Funkt-Teil ist abschaltbar. D.h. Solange ich das Ding für meinen Arbeitsrechner kann ich das per Kabel machen und wenn ich im Haus mal nen anderen Rechner anschließen sollte, dann brauch ich dort nur einen "USB-Stick" reinstecken und muss keine Kabel verlegen.

cu, helpy
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Worgan
Beitrag 19.04.2004 - 7:32
Beitrag #32


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Hat jetzt nicht unbedingt was it dem Thema Firewall zu tun. Aber ich habe gerade auch recherchiert und gelesen, dass die USB Sticks bei der Übertragungsgeschwindigkeit deutlich schlechter Abschneiden als die "normalen" Steckkarten.

Martin
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helpy
Beitrag 19.04.2004 - 21:18
Beitrag #33


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ZITAT(Worgan @ 19.04.2004 - 9:32)
Hat jetzt nicht unbedingt was it dem Thema Firewall zu tun. Aber ich habe gerade auch recherchiert und gelesen, dass die USB Sticks bei der Übertragungsgeschwindigkeit deutlich schlechter Abschneiden als die "normalen" Steckkarten.

Hi Martin,

Laut Datenblatt:
ZITAT
- Wireless USB-Sticks von Netgear: 11 MBit/s
- Wireless PCI-Karte von netgear: 54 MBit/s

Und dann denke ich, dass die Übertragungsrate sehr stark von der Umgebung (Entfernung, Art der Mauern, ...) abhängt. Hab' aber in dieser Hinsicht Null Erfahrung.

cu, Guido
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avenger
Beitrag 20.04.2004 - 14:22
Beitrag #34


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Hi,

netgear ist wohl auch eines der besseren Produkte bei den "Home"-routern.
Wenn Wlan aktiviert werden sollte, dann bitte auf Verschlüsselung bei der Datenübertragung achten.

Aber wenn Du Wlan aktiv nicht brauchst, dann hol Dir doch erstmal einen ohne. Ist eigentlich um einiges billiger und wenn Du das feature brauchst, gibt es bestimmt Möglichkeiten dies zu realisieren.

Gruss

avenger
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Gast_Momsenek_*
Beitrag 20.04.2004 - 17:29
Beitrag #35





Gäste






Ich benutze das simple Programm " Zone Alarm Pro " und das reicht mir
für die momentane Verwendung meines Pc's vollkommen aus
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Netizen
Beitrag 20.04.2004 - 17:44
Beitrag #36


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ZITAT(Momsenek @ 20.04.2004 - 18:29)
Ich benutze das simple Programm " Zone Alarm Pro "  und das reicht mir
für die momentane Verwendung meines Pc's  vollkommen aus

"Ich habe eine Schüssel Weihwasser neben der Tastatur stehen. Das hilft genauso."

Gruß
n!
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harlequin
Beitrag 20.04.2004 - 17:50
Beitrag #37


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ZITAT(Netizen @ 20.04.2004 - 18:44)
"Ich habe eine Schüssel Weihwasser neben der Tastatur stehen. Das hilft genauso."

moin!

Aber nur, wenn du daran glaubst... wink.gif Privat stehe ich mehr auf 'Bitcounter Pro 2004 - Aschenputtel Edition' , der sortiert mir die guten und schlechten Pakete aus... cool.gif

have feierabend!
Lars
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Andreas
Beitrag 03.05.2004 - 17:59
Beitrag #38


____________________
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Und ich kann wirklich nur jedem empfehlen die Finger von diesen #+*%$§6/&% Billigroutern zu lassen!

Andreas (Heute das x.te Mal die Konfiguration von Hand eingegeben habend, weil sich das &%$§/(&%/ Teil immer aufhängt und das %$§)(/&? Backup nicht eingelesen wird!)
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